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Freitag, 24. Oktober 2014

{Rezept} Griesbrei mit Kokos / {DIY} Glasbeschriftung Vorratsdose

Hier mehren sich die Frühstücksrezepte. Denn wird es kälter, brauch ich - im Gegensatz zur warmen Jahreszeit- unbedingt Frühstück, am Besten warmes. Griesbrei lässt sich aber natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit essen. Ich hab das als Kind total gerne und sehr oft gegessen. Meistens mit einer halben Tafel Milkaschokolade im Innern, öhm. Ich glaub, mir dämmert gerade, warum ich schon als Kind Gewichtsprobleme hatte...


Rezept für 2 kleine oder 1 große Portion
250ml Pflanzenmilch nach Wahl
ca. 3 EL Gries
1-2 EL Birkenzucker oder Zucker
2 EL Kokosflocken
1 EL Mandel gehobelt
Obst nach Wahl

Zubereitung
Die Milch in einem Topf aufkochen. Gries einrühren und kurz köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Kokosflocken und Zucker untermischen. Wenn es noch zu flüssig ist, etwas Gries nachgeben. 

Brei in eine Schüssel geben. Mandeln darüber streuen und mit Obst garnieren. Schmeckt als Frühstück oder Nachspeise.


Als ich das Glas Gries aus der hintersten Ecke meines Vorratsschrankes hervor gekramt habe, fiel mir wieder ein, dass ich letztes Jahr ein kleines DIY/Upcycling für die Beschriftung von Glasvorratsdosen geplant hatte. Hab ich nur irgendwie so gut geplant, dass ich es verplant hab. Aber da ich Fotos nie von der Festplatte lösche, kommt die Do it yourself Anleitung eben jetzt. 

Das braucht man:
1 oder mehrere Vorratsdosen (aus Glas) 
Klebeetiketten in A4 und eine Buchstabenschablone (siehe Foto oben) oder Buchstaben zum Aufkleben 
Drucker oder schwarzen Edding
Acrylfarbe
Pinsel oder Farbroller



Anleitung:
Ich habe - in Ermangelung an großen aufklebbaren Buchstaben - mit Hilfe einer Schablone und schwarzem Edding, die gewünschten Buchstaben auf Etikettenpapier aufgemalt, ausgeschnitten und auf das Glas geklebt. Leichter geht das entweder mit klebenden Buchstaben oder in dem man mit einem Drucker die Buchstaben auf das Etikett druckt.

Dann hab ich mir aus weiß und blau ein zartes Hellblau gemischt und mit einem Farbroller auf das Glas aufgerollt. Kurz antrocknen lassen und dann die Buchstaben abgezogen. Den Deckel kann man entweder in der gleichen Farbe anpinseln oder mit einem Tuch oder Klebestoff verzieren. Dann macht es sich auch ganz nett als Geschenk. 

Ist die Farbe vollständig getrocknet, kann man das Glas befüllen. 

In die Spülmaschine würde ich es nicht stecken, aber abwaschen hält es problemlos aus, ohne, dass die Farbe wieder abgeht. 

So sieht es dann aus:
Sollte ich das nochmal machen, würde ich kleinere Buchstaben wählen, damit man es auch auf einen Blick lesen kann ;)



PS: Seid doch bitte so lieb und vergebt für mein Baked Oatmeal Rezept 5 Sterne. Ich kann ein Fitnessgerät gewinnen und endlich die Schwangerschaftspfunde bekämpfen ;) Danke! Hier geht es lang.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

{Rezension} Vegan und Basisch / Kneipp Verlag


Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich mich wieder gesünder - sprich weniger Weißmehl, Zucker, mehr Gemüse - ernähren möchte und eine basische Ernährung ja auch ganz gut bei Sodbrennen und grauen Haaren helfen soll (Stichwort Übersäuerung). Der Untertitel "die gesündeste Art des Kochen" klang ebenfalls sehr vielversprechend.


In der Einleitung wird die basische Ernährung gut und verständlich erklärt. Mein Wissen darüber war bislang sehr gering. So war mir zwar klar, dass viele Gemüse und Obstsorten als basisch gelten, aber nicht, dass auch saure Lebensmittel (PH-Wert von 1-7) durch Zugabe von basischen Lebensmittel wie Salz und Kräutern basisch wirken können. 

In der Zusammenfassung steht, dass man für ein gesundes Leben folgende Komponenten täglich im Essen haben muss: Mineralien, Fermentationsprodukte, Kräuter, Gewürze und Öle. Und genau diese finden sich in den Rezepten.

Die enthaltene Warenkunde ist sehr ausführlich und beschreibt auch (mir bislang) unbekannte Sachen wie Mirin, Ume und Genmai Su. Ja, der Eindruck ist richtig, es werden gern asiatische Mittel verwendet. Die Speisen selbst sind aber wenig asiatisch angehaucht.

Sehr interessant fand ich auch die Tipps zum gelingsicheren Nachkochen. Das Wichtigste: die Liebe :) Die anderen Tipps beziehen sich auf das Zubereiten von Wurzelgemüse und der Vermeidung von Blähungen nach dem Essen durch richtiges Kochen. Hier wird auch erwähnt, dass alle Gerichte (wenn nicht anders angegeben) für 4-5 Personen angelegt sind.

Die Rezepte sind unterteilt in:
  • Grundrezepte (15 Rezepte)
  • Vorspeisen, Dips und Salate (21 Rezepte)
  • Suppen (12 Rezepte) 
  • Warme Hauptspeisen (48 Rezepte)
  • Süßes (14 Rezepte)
Nicht alle Rezepte sind bebildert, die enthaltenen Fotos sind aber sehr ansehnlich und appetitanregend. Fast jedes Rezept enthält einen Tipp oder ein "gut zu wissen".

Mir haben auf Anhieb sehr viele Gerichte zugesagt - trotz des vielen Gemüses - ihr wisst ja, Gemüse ist nicht immer so meins ;) Mir viel es aber schwer Gerichte zum Nachkochen auszuwählen, da ich immer ein oder mehrere Zutaten nicht im Haus hatte und ich nicht extra in den Bioladen fahren wollte. 

Nachgekocht/gebacken habe ich:
Süßkartoffel-Gemüse-Auflauf mit Seitan/Gratiniercreme mit Kurkuma u. Pertersilie
Schoko-Birnenschnitte



Süßkartoffel-Karfiol-Suppe
Ausprobieren möchte ich noch:
Süßkartoffelpüree
Polentapizza
Süßkartoffel-Sojaschnetzel-Salat
Rote-Rüben-Kren-Suppe
Überbackene Grünkernknödel
Dinkel-Kastanien-Palatschinken mit Mandelmusfülle
Tsampakugeln

Fazit
Die ausprobierten Speisen waren sehr lecker und wirklich einfach zuzubereiten. Die Kochanleitungen sind verständlich geschrieben und die Auswahl an unterschiedlichen Gerichten ist sehr breit. Mir hat besonders gefallen, dass es viele Gerichte mit Süßkartoffeln gibt, ich liebe die!

+ viele, interessante Rezepte; außergewöhnliche Kombinationen; die Einleitung und die Wissensvermittlung über basische Ernährung sind ausreichend; schöne Fotos; gesund und lecker

- nicht alle Speisen sind bebildert; es werden viele Zutaten pro Gericht verwendet; es werden viele außergewöhnliche Zutaten verwendet, die man nicht in jedem Laden so einfach kaufen kann; Angaben zu Kalorien und Zubereitungszeit wären nett gewesen. 

Für: alle die an basischer Ernährung interessiert sind und das nicht nur ab und zu machen wollen (denn es müssen einige eventuell "neue" Zutaten gekauft werden, um alles nachkochen zu können). 


Vegan & Basisch*
Johann und Gabi Ebner
Kneipp Verlag
€ 17,99
ISBN 978-3-7088-0635-8
Hardcover, 144 Seiten
September 2014


*Affiliate Link

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt - vielen Dank! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Dienstag, 21. Oktober 2014

{Rezept} Letschoreis oder Reisletscho? vegan

Keine großen Worte heute, nein, nicht mal kleine. Nur ein Rezept, ein einfach, aber gutes. Ok, jetzt waren es doch ein paar Worte :)




Rezept für 2 Personen (als Hauptspeise oder für 4 Personen als Beilage)

200g Basmatireis
Ca. 300ml Gemüsebrühe
1 kleiner Paprika (gelb oder rot)
2 mittlere Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Öl

Zubereitung
Die Zwiebel kleinhacken, die Paprika in dünne Streifen schneiden und die Tomaten in Stücke würfeln. In einem Topf ca. 4 EL Öl erhitzen und die Zwiebel glasig anbraten. Paprika und Reis dazugeben und kurz dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, salzen und ca. 10min leicht köcheln lassen. 

Das Backrohr auf 160°C aufheizen, den Topf hineingeben und den Reis zugedeckt gar dünsten. Den garen Reis mit den Tomaten vermengen und das ganze nochmal kurz (ca. 5min) in den Ofen geben. Eventuell nachwürzen und nach Belieben mit frischen Kräutern (z.B. Petersilie) toppen.


Schmeckt sehr gut als Hauptgericht oder als Beilage zu einem veganen Bratling oder Fleischersatz. 


Montag, 20. Oktober 2014

{Im Test} Standmixer AEG Perfect Mix SB175

Einen Standmixer habe ich nie besessen, ich bin direkt vom billigen Stabmixer zum mittelpreisigen Hochleistungsmixer (einem Vitamix Turboblend) gewechselt. Da mein Mixer öfter mal wochenlang Urlaub bei meiner Schwester macht, hab ich mich sehr darüber gefreut, den Standmixer Perfect Mix SB175* von AEG testen zu dürfen.

Meine Erwartungen an das Gerät waren nicht allzu groß, denn mit einem Hochleistungsmixer kann so leicht nichts mithalten. Die Smoothies werden da einfach feiner und cremiger (und durch die hohe Umdrehungszahl wird bei grünen Smoothies das Chlorophyll freigesetzt) und er ist vielseitig einsetzbar, z.B.: für Nussmuse, Cremen und Fruchteis.

Als der Standmixer ankam, befreite ich ihn von seiner Verpackung, baute ihn zusammen (sehr einfach, es gibt nur 4 Teile) und schmiss etwas Obst (Banane, Orange, Apfel und eine sehr überreife Birne) für den ersten Test hinein. Zuerst habe ich die erste von 3 Stufen gewählt, es passierte...gar nichts. Das Obst bewegte sich im Mixer nicht, von mixen ganz zu schweigen. Also hab ich gleich auf die höchste Stufe geschalten und war mehr als irritiert als sich immer noch nichts tat. Ich gab etwa 200ml Wasser dazu und dann klappte es doch. Der Smoothie war lecker, gut gemixt, aber wie ich mir gedacht hatte, waren sehr kleine Stückchen Schale zu sehen. Mein erster Versuch deutete also auf einen eher negativen Testbericht hin.

Aber schauen wir uns das Gerät mal im Detail an.

Aussehen/Material und Ausstattung
Optisch finde ich den Mixer recht ansprechend, er ist auch nicht zu groß und nimmt wenig Platz in der Küche ein. Der Glasbehälter wertet die restliche Plastikverarbeitung auf, wobei ich ein bisschen Angst habe, dass der Behälter mir kaputt gehen würde. Das Unterteil mit Motor ist leicht, aber gemeinsam mit dem Behälter bekommt er aber doch ein wenig Gewicht von ca. 3kg.

Auf dem Behälter gibt es eine Milliliterangabe bis 1500. Ein keiner, transparenter Messbecher (50ml) ist im schwarzen Deckel integriert. Stösel oder anderes Zubehör gibt es nicht.

Die sehr kurze Betriebsanleitung ist ausreichend und verständlich beschrieben. Ein kleines Heft mit Rezeptideen wäre nett gewesen.


Leistung und Ergebnisse
Nach meinem ersten Versuch hatte ich arge Zweifel ob das Gerät mehr als dünne Smoothies schaffen würde. Seine 450 Watt haben in weiteren Versuchen aber doch gute Arbeit geleistet.

Die 3 vorhandenen Mixstufen sind meiner Meinung nach unnötig, ich habe alles auf der höchsten gemixt um gute Ergebnisse zu erzielen.
Meine Lieblingsnascherei bestehend aus Bananen, Orangen und Kakao hat der AEG wunderbar hinbekommen. Nötig war nur ein kleiner Trick, nämlich die Orange zuerst und alleine zu mixen, so entstand Flüssigkeit und mit der hat er auch die Bananen problemlos geschafft.

Der Härtetest war ein Flohsamenschalenmozarella (Rezept folgt). Die eingeweichten Cashews waren kein Thema, aber mit den klebrigen, aufgequollenen  Flohsamenschalen brachten den Mixer schon an seine Grenzen. Das Gerät fing zu riechen an und wurde warm. Mit ein paar kurzen Pausen ging es aber und der Mozarella gelang.

Danach hab ich direkt die Crushed Ice-Funktion ausprobiert, sowohl mit Eis als auch mit gefrorenen Früchten. Beides klappt gut, jedoch spritzt Eis bzw. Früchte bis an den Deckel und ist dann etwas mühsam aus dem Behälter zu bekommen. Störend fand ich auch den recht hohen Lärmpegel durch das im Behälter rumspringende Eis.  


Reinigung
Hier bekommt der Mixer von mir ein Gut. Der Behälter kann direkt am Mixer gereinigt werden, wenn man etwas Wasser und Spülmittel einfüllt und kurz mixt. Oder man nimmt das Oberteil ab und spült es direkt unter Wasser aus, mit einer Bürste geht das schnell und wird sehr sauber.
Den Unterteil des Behälters, in dem sich die Messer befinden, kann abgenommen werden, das hab ich aber nicht geschafft. Entweder fehlte mir die Kraft oder ich hab schlicht in die falsche Richtung gedreht.

Mein Fazit
Meinen Hochleistungsmixer ersetzt mir der AEG Perfect Mix natürlich nicht, aber ich war erstaunlich zufrieden nach ein paar Durchgängen. Für Shakes und Smoothies reicht er aus. Für den Preis von ca. € 50,-- würde ich ihn mir nicht kaufen, sondern bei einem Stabmixer bleiben oder sparen und in ein teureres bzw. besseres Gerät investieren.

Falls ihr noch mehr Meinungen zum Gerät lesen wollt, hab ihr hier noch einen weiteren Testbericht. Da gibt es auch noch einen. 

Einen der Shakes, den ich im AEG gemixt habe, möchte ich noch mit euch teilen. Sehr lecker und er bringt ein bisschen Sommer zurück. Wer es etwas exotischer mag, kann noch Ananas und Kokos hinzufügen.



Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Standmixer.de entstanden. 
*Affiliate Link

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