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Mittwoch, 26. November 2014

{Vegan mit Baby} Meine (fast vegane) Schwangerschaft / Teil 1


Es ist Mittwoch und wie angekündigt, bedeutet das, es geht ums Baby (und nebenbei wird brav Essen für den Vegan Wednesday fotografiert). Heute möchte ich euch vom ersten und zweiten Trimester meiner Schwangerschaft erzählen, mal schauen, ob ich mich noch an alles Wesentliche erinnern kann - Sag mal Hallo an meine Leser, liebe Stilldemenz. 

Schwanger zu werden, war gar nicht so leicht wie ich mir das vorgestellt hatte. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis der kleine Mampfi in mir anfing zu wachsen. Ich hatte sogar schon fast damit gerechnet, gar nie schwanger zu werden, man macht sich ja schnell mal Gedanken, wie es mit der eigenen Fruchtbarkeit bzw. der vom Partner so gestellt ist. 

Nachdem wir mit der Verhütung ausgesetzt hatten, hatte ich ein paar Monate meine Periode nicht mehr und eine Abklärung beim Gynäkologen ergab, dass ich zu viele männliche Hormone hatte. Als "Therapie" wurden mir eine Gewichtsabnahme nahe gelegt und 3 Monate Anti-Baby-Pille verordnet. Danach sollte es klappen und trotz meiner Zweifel hat es das auch (sogar ohne ein paar Kilos weniger auf der Waage). Die Monate waren nach unserem Kretaurlaub Ende Juli vorbei und das erstaunlich schnell, obwohl ich davor dachte, sie würden nie vergehen und ich so unglaublich ungeduldig war, weil ich doch sofort und auf der Stelle schwanger oder noch besser gleich ein Baby im Arm haben wollte. Aber als die Zeit mal vergangen war, war es gar nicht mehr so drängend, dieses Gefühl ein Baby bekommen zu müssen.

Ich hab damit nicht mehr gerechnet, nicht mehr so sehr daran gedacht. Dann wurde ich krank, eine Erkältung, dachte ich. Kopfweh, Schwindel, etwas übel war mir. Meine Brüste taten komischerweise auch weh und eigentlich, wann hatte ich das letzte Mal meine Tage?? Könnte es sein? 

Ein Schwangerschaftstest aus dem Drogeriemarkt brachte Klarheit, schwanger! An dieser Stelle hätte ich von mir selbst erwartet völlig außer Haus vor Freude zu sein, aber meine Reaktion war mehr: "du veräppelst mich, oder?". Da die anderen 3 Tests aus der Apotheke immer noch behaupteten, dass ich schwanger bin, lies ich den Gynäkologen mal nachschauen und als er mir gratulierte, glaubte ich es auch langsam (Mein Gynäkologe hat übrigens ausgesprochen locker auf meinen Hinweis, dass ich mich vegan ernähre, reagiert. Er meinte nur, dass sei kein Problem, solange alle meine Werte passen und das taten sie immer. Sogar mein Eisenwert war ok, dabei war dieser bei mir sonst immer zu niedrig).

Nicht krank, sondern schwanger. Ich war unglaublich froh, gleichzeitig aber auch voller Sorge, dass es nicht bleiben würde. Darum wollte ich es die ersten 12 Wochen lieber gar nicht erzählen. Neben meinem Freund und meiner Schwester wussten es meine lieben Mädels Cookie und Frau Schulz sogar noch vor meinen Eltern, das neue Wissen über meine Schwangerschaft und der erste Besuch von Frau Schulz bei mir in Wien fielen nämlich genau zusammen, geheimhalten war da schwer, zumal Schulzilein Bescheid wusste wie sehnlich ich mir ein Baby wünschte. Ihr Gesicht als ich mit der Sprache rausrückte werde ich nie vergessen, so süß. Das soll jetzt nicht so klingen, als ob mein Schatz und meine Schwester sich nicht gefreut hätten, ganz im Gegenteil. Aber ach, ich schweife ab...


ein bisschen schwanger
Die Monate 0 bis 4
Boah, war mir schlecht. Außerdem war ich sagenhaft müde, völlig antriebslos und schwindelig war mir auch ständig. Arbeiten zu gehen war eine echte Quälerei, vor allem solange keiner meiner Kollegen Bescheid wusste. In der Zeit bestanden meine Tage aus schlafen, arbeiten, heimkommen, schlafen, vielleicht mal was essen, wieder schlafen. Da mir von fast allen Gerüchten richtig schlecht wurde und mir selbst vor meinen Lieblingsspeisen ekelte, ernährte ich mich in der Zeit beinahe ausschließlich von Bananen, Weißbrot und Kartoffeln. 

Um Mängeln vorzubeugen nahm ich das Nahrungsergänzungsmittel Femibion 1 ein. Laut dem Hersteller ist es vegan, das Folgepräperat Femibion 2 enthält dann aber Fischöl. Wie auch schon vorher habe ich außerdem Vitamin D (im Winter) und Vitamin B12 supplementiert. Dem Baby sollte es ja an nichts fehlen.

In den ersten 4 Monaten nahm ich sogar ab statt zu, fast 2kg waren weg. Das sollte sich bald ändern...

Die Monate 5 bis 8
Ab der 17. Woche war der Übelkeitsspuk zum Glück vorbei. In den folgenden Wochen ging es mir großartig, fast so als wäre ich gar nicht schwanger. Es war entspannt, alle wussten Bescheid, in der Arbeit wurde ich verwöhnt (ich durfte quasi nicht mal mehr Briefumschläge tragen) und ich lies es mir gut gehen, zu gut.

Ich aß wie ein Scheunendrescher, bewegte mich kaum und bald waren viele, viele Kilos mehr auf der Waage. 
Der Bauch wurde dicker, der Platz für den Kater weniger :)

Meine Bequemlichkeit und mein ständiger Hunger führten recht bald dazu, dass ich statt zu veganem auch mal zu vegetarischem Essen griff. Im Restaurant gibt es nur Beilagensalat als vegane Speise? Dann doch lieber die Eiernockerl. Schwiegermutter hat Kuchen gebacken, da ist Ei drin? Ach, das eine Mal...Ja, so könnte man meine Einstellung in der Zeit zusammenfassen und sehr oft habe ich sie auch jetzt in der Stillzeit noch. 

Das traurige Ironie daran ist, dass ich mich schwanger mit Milchkühen viel besser identifizieren konnte und sie mir unglaublich leid taten, aber im Verdrängen bin ich ganz gut leider. Ich hätte es auch viel gesünder gefunden, nur vegan zu essen, aber Disziplin beim Essen war noch nie meine Stärke.

Heißhunger hatte ich aber kaum, am ehesten auf Erdbeeren und eine zeit lang auf Frischkäse und Sauerrahm. Fisch oder Fleisch interessierte mich absolut nicht, im Gegenteil es hat mich mehr als je zuvor angeekelt. 


Nächste Woche in Teil 2 erzähle ich euch von den letzten Monaten und der Geburt und in Teil 3 schreibe ich darüber was ich gern und oft gegessen habe, um mich gut mit allem Wichtigen zu versorgen. 

Dienstag, 25. November 2014

{DIY} Adventkalender selbstgemacht / Giveaway Beechange

Dieses Jahr mache ich bei Carolas Adventkalenderwichteln mit und ich möchte euch zeigen, was ich gebastelt habe. Also nur den Kalender, nicht den Inhalt, denn das soll ja eine Überraschung für meinen Wichtel Sandra sein :)


Ihr braucht:
24 Tüten (ich habe meine von Depot um € 3,99) 
Masking Tape 
Zahlenstempel
Stempelkissen
Band
24 oder mehr Geschenke als Inhalt

Außerdem:
Locher
Schere

Anleitung:

Verziert die Tüten mit dem Masking Tape (ich habe es rundherum aufgeklebt). Stempelt jede Tüte mit je einer Zahl von 1 bis 24. Füllt die Tüten und macht mit dem Locher oben in der Mitte ein Loch. Am besten die Tüte vorher noch ein wenig umschlagen und dann erst lochen, damit nichts herausfällt und man nicht reinschauen kann (blöderweise ist mir das erst aufgefallen, als alle Tüten schon gelocht waren, damn!). Fädelt das Band durch das Loch und macht eine Masche um die Tüte zu verschließen. Durch das Loch kann man auch ein ein Seil geben, um den Adventkalender aufzuhängen. 

Uns so schaut es dann aus:


Bei Carola findet ihr übrigens Ideen was man alles in den Kalender packen kann *klick*


Ich freue mich schon so auf den Kalender von meinem Wichtel und hoffe, sie hat eine Freude mit dem, den sie von mir bekommt.



Damit auch ihr etwas zum Freuen habt, gibt es etwas zu gewinnen. Ein faires, grünes Kochset* im Wert von € 19,90 vom Onlineshop beechange.com 


Copyright: beechange
Das kleine Kochset besteht aus:
  • 3 Samenbleistiften in den Sorten Tyhmian, Salbei und Rosmarin. Zuerst damit schreiben, später pflanzen :)
  • Pfannwender (aus Bio-zertifiziertem Bambus)
  • Kochlöffel (aus Bio-zertifiziertem Bambus)
Bei Beechange findet ihr auch weitere tolle Geschenkideen, die sich alle dadurch auszeichnen, dass sie grün und fair sind (und großteils auch vegan, ein paar enthalten Bienenwachs - sind aber gut gekennzeichnet). 

Die Weihnachtssets könnt ihr aus Österreich bis zum 17.12. und aus Deutschland bis zum 11.12. bestellen, damit sie rechtzeitig ankommen. 


Hinterlasse mir einen Kommentar und verrate mir, was du gerne in deinem Adventkalender oder unterm Christbaum finden möchtest, vielleicht ist ja auf beechange.com etwas dabei, das dir gefällt? Bitte mit Mail oder Blogadresse, damit ich dich kontaktieren kann. 

Du bist über 18 Jahre alt oder hast eine Teilnahmeerlaubnis deiner Eltern.

Du hast eine Postadresse in Österreich, Deutschland oder der Schweiz.
Das Gewinnspiel endet am 02.12.2014 23:59.

Der/die Gewinner/in werden via ramdom.org ermittelt und per Mail benachrichtigt. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barablöse nicht möglich.


Dann mal ran an die Tastatur und viel Glück!


*Link zum Kooperationspartner/kein Affiliatelink. Das Kochset wurde mir für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.  

Sonntag, 23. November 2014

{Smoothie Sunday} Ruc-Smoothie / Rucula, Apfel, Birne, Gerstengras

Rucola, ernsthaft? Ja, ich war selbst von meinem Mut überrascht, denn ich mag meine Smoothies lieber ohne Grünzeugs bzw. wenn dann nur mit Babyspinat, der ist so mild im Geschmack. Aber wenn schon so mutig, dann auch gleich noch einen Esslöffel Gerstengrassaftpulver dazu. Ein sehr grüner und sehr geschmackvoller Smoothie. 




Rezept für 1 Glas
Eine Handvoll Rucola
1 Apfel 
1 Birne, sehr reif
1 EL Gerstengrassaftpulver
Ein paar Eiswürfel

Zubereitung
Den Rucola und das Obst waschen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einem cremigen Smoothie mixen. Kalt genießen

Facts
Gerstengrassaft* ist ein wunderbarer Vitalstofflieferant, der - im Smoothie - gar nicht mal so schlecht schmeckt. Er enthält neben einer Menge Chlorophyll, die Vitamine A, B1, E, C sowie Zink, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Genau das Richtige, um mich gegen meine Erkältung zu wappnen. 

Ich habe das Bio Pulver von Hanoju verwendet, alle Infos darüber findet ihr im Link oben. 
Pur habe ich das Pulver auch gekostet, da schmeckt es zwar nicht sehr intensiv, aber fühlt sich mehlig an. Ich werde deshalb dabei bleiben, es im Smoothie oder einem Getränk zu genießen.


Wie grün mögt ihr eure Smoothies?



*Link zum Kooperationspartner/PR Sample

Donnerstag, 20. November 2014

{Umfrage} Blogger und Blogleser

Liebe Leute!

Die Universität Hohenheim führt aktuell eine wissenschaftliche Studie über Blogger und deren Leser durch. Ich habe bereits an der Umfrage für Blogger teilgenommen und nun seid ihr gefragt.

Bitte nehmt euch ca. 15min Zeit und beantwortet diese Umfrage.
Unter allen Teilnehmern werden 25x Amazongutscheine im Wert von je € 20,-- verlost!

Natürlich könnt ihr auch mitmachen, wenn ihr selbst bloggt, aber bitte die Umfrage aus eurer Sicht als Blogleser beantworten. 

Vielen Dank!


*Sponsored Post*
Wissenschaftliche Studie der Uni Hohenheim

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